Dorfbewegung: Was können wir von Brandenburg lernen?

Interessen der Dörfer und ländlichen Kleinstädte, der Landbewohnerinnen und -bewohner haben in der Politik und in Planungsprozessen keinen guten Stand. Die Sicht der Metropolen bestimmt meist den Kurs. Lokale Wählervereinigungen haben schon auf Landesebene kaum mehr Einfluss, in den etablierten Parteien haben die Ländlichen – auch wegen der Gebietsreformen der letzten Jahrzehnte mit all den Mandatsverlusten – wenig Stimmen.  Die Frage ist also: Wie bringen wir uns in Politik-, Verwaltungs- und Planungsprozesse ein, wie bekommen unsere Anliegen – welche sind das überhaupt? – Resonanz in den Medien?

Da lohnt es sich nach Brandenburg zu schauen. Wir haben dafür eine ausgezeichnete engagierte Referentin gewonnen. Grit Krömer berichtet nächsten Montag, 4. Juli, von 18.00 bis 19.15 in unserer gemeinsamen Online-Reihe mit der Europäischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern zur Neuen Ländlichkeit  über

Dorfbewegung –  eine Graswurzelbewegung für die Interessen der Dörfer

Die Dorfbewegung Brandenburg – Netzwerk Lebendige Dörfer e.V. hat am 14. Mai 2022 erstmalig in Brandenburg ein „Parlament der Dörfer“ als Dialogformat zwischen Menschen aus den Dörfern und der Landespolitik realisiert. Ziel der Dorfbewegung ist es, den Dörfern im politischen Raum wieder eine Stimme zu geben und das Bewusstsein für die spezifischen Bedarfe „dorfgerechter“ Politikmaßnahmen zu schärfen.

Im Gespräch wird die Dorfbewegung Brandenburg mit ihren Zielen und bisherigen Aktivitäten vorgestellt, der Blick richtet sich auf das 5. Europäisch Ländliche Parlament im September 2022 in Kielce, an dem Vertreter:innen aus Deutschland und Brandenburg teilnehmen werden.

Grit Körmer ist Gründungsmitglied der Dorfbewegung Brandenburg und Mitglied des Vorstandes. Beruflich ist sie seit vielen Jahren tätig als Regionalmanagerin der LEADER-Aktionsgruppe Märkische Seen und engagiert sich als Jurorin im Bundeswettbewerb „startsocial“ bzw. im Projektbeirat der „Landvisionen“.

Mehr Informationen: https://lebendige-doerfer.de/

Moderation: Dr. Wolf Schmidt, Mecklenburger AnStiftung

Seit 2020 widmen sich die Mecklenburger AnStiftung und die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern e.V. in einer Kooperation mit bisher über 20 Online-Veranstaltungen Fragen der Neuen Ländlichkeit. Immer am ersten Montag des Monats laden wir zum Dialog mit Experten per Zoom ein.

Ab 20.15 bietet der Moderator jeweils eine zweite Zoom-Runde für ein Nachgespräch an.

Die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenlos.

Für Anmeldungen, um den Zoom-Link zu erhalten, und Rückfragen stehen wir Ihnen gern bei der Europäischen Akademie unter e.wilk@ea-mv.com oder unter 03991 153711 zur Verfügung.

 

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